Optionen für die Befehlszeilenschnittstelle

Für eine On-Premises-Installation von XenMobile Server können Sie auf die Optionen der Befehlszeilenschnittstelle (CLI) zugreifen:

  • Mit dem Hypervisor, in dem XenMobile installiert ist: Wählen Sie im Hypervisor die importierte XenMobile-VM, rufen Sie das Eingabeaufforderungsfenster auf und melden Sie sich mit Ihrem Administratorkonto für XenMobile an. Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation zum Hypervisor.
  • Mit SSH, wenn SSH für die Firewall aktiviert ist: Melden Sie sich bei Ihrem Administratorkonto für XenMobile an.

Mit der CLI können Sie verschiedene Aufgaben zur Konfiguration und Problembehandlung durchführen. Die folgende Abbildung zeigt das Hauptmenü der CLI.

Abbildung der Befehlszeilenoptionen

Optionen des Menüs “Configuration”

Nachfolgend werden Beispiele für das Menü Configuration und die Einstellungen der Optionen aufgeführt.

Abbildung der Befehlszeilenoptionen

[1] Network

Abbildung der Befehlszeilenoptionen

[2] Firewall

Abbildung der Befehlszeilenoptionen

[3] Database

Abbildung der Befehlszeilenoptionen

[4] Listener Ports

Abbildung der Befehlszeilenoptionen

Optionen des Menüs “Clustering”

Nachfolgend werden Beispiele für das Menü Clustering und die Einstellungen der Optionen aufgeführt.

Abbildung der Befehlszeilenoptionen

[1] Show Cluster Status

Abbildung der Befehlszeilenoptionen

[2] Enable/Disable cluster

Wenn Sie das Clustering aktivieren, wird die folgende Meldung angezeigt:

To enable real-time communication between cluster members, please open port 80 using the Firewall menu option in CLI menu. Also configure Access white list under Firewall settings for restricted access.

Wenn Sie das Clustering nicht aktivieren, wird die folgende Meldung angezeigt:

You have chosen to disable clustering. Access to port 80 is not needed. Please disable it.

[3] Cluster member white list

Abbildung der Befehlszeilenoptionen

[4] Enable or disable SSL offload

Wenn Sie SSL-Offloading aktivieren oder deaktivieren wird die folgende Meldung angezeigt:

Enabling SSL offload opens port 80 for everyone. Please configure Access white list under Firewall settings for restricted access.

[5] Display Hazelcast Cluster

Wenn Sie Hazelcast-Cluster anzeigen, werden die folgenden Optionen angezeigt:

Hazelcast Cluster Members:

[Aufgeführte IP-Adressen]

Hinweis:

Ist der konfigurierte Knoten nicht Teil des Clusters, müssen Sie den Knoten neu starten.

Optionen des Menüs “System”

Über das Menü System können Sie Informationen auf Systemebene anzeigen oder anpassen, den Server neu starten oder herunterfahren und auf Erweiterte Einstellungen zugreifen.

Abbildung der Befehlszeilenoptionen

Mit “Set NTP Server” können Sie Informationen zum NTP-Server festlegen. Vermeiden Sie Zeitzonenprobleme, die beim Synchronisieren der Uhrzeit auf dem XenMobile-Server mit einem Hypervisor auftreten können, indem Sie XenMobile auf einen NTP-Server verweisen lassen. Starten Sie alle Clusterserver neu, nachdem Sie diese Option geändert haben.

Sie können den Speicherplatz auch über den Menübefehl [5]Display System Disk Usage überprüfen.

[12] Advanced Settings

Abbildung der Befehlszeilenoptionen

SSL protocols: standardmäßig alle zulässigen Protokolle. Geben Sie nach der Aufforderung New SSL protocols to enable die Protokolle ein, die Sie aktivieren möchten. Alle Protokolle, die Sie nicht eingeben, werden von XenMobile deaktiviert. Beispiel: Zum Deaktivieren von TLSv1 geben Sie TLSv1.2,TLSv1.1 ein und anschließend y, um XenMobile Server neu zu starten.

Unter Server Tuning können Sie das Serververbindungstimeout, maximale Verbindungen pro Port und maximale Threads pro Port festlegen.

Die Optionen für Switch JDBC driver sind jTDS und Microsoft JDBC. Der Standardtreiber ist jTDS. Weitere Informationen über den Wechsel zum Microsoft JDBC-Treiber finden Sie unter SQL Server-Treiber.

Optionen des Menüs “Troubleshooting”

Nachfolgend werden Beispiele für das Menü Troubleshooting und die Einstellungen der Optionen aufgeführt.

Abbildung der Befehlszeilenoptionen

[1] Network Utilities

Abbildung der Befehlszeilenoptionen

[2] Protokolle

Abbildung der Befehlszeilenoptionen

[3] Support Bundle

Abbildung der Befehlszeilenoptionen

Hochladen eines Supportpakets mit ShareFile als FTP-Site

Vor dem Hochladen eines Supportpakets konfigurieren Sie die folgenden Voraussetzungen in ShareFile:

  1. Überprüfen Sie die FTP-Anmeldedetails.

    a. Öffnen Sie https://citrix.sharefile.com in einem Webbrowser.

    b. Klicken Sie auf Personal Settings und dann auf Advanced connections.

    Bild der persönlichen Einstellungen in ShareFile

    Bild der erweiterten Verbindungen in ShareFile

    c. Überprüfen Sie, ob in den FTP-Serverinformationen als Benutzername eine alphanumerische Benutzer-ID und die Standardangaben für Subdomäne/Benutzername angezeigt werden.

    Bild der FTP-Konfiguration in ShareFile

    Hinweise:

    • Da Sie eine Datei aus XenMobile hochladen (einem Linux-FTP-Client auf CLI-Basis), darf Ihr Benutzername keinen umgekehrten Schrägstrich (\) und kein @-Zeichen enthalten.
    • Wenn die alphanumerische Benutzer-ID nicht angezeigt wird, können Sie diese Benutzer-ID von Ihrem ShareFile-Administrator oder dem ShareFile-Support anfordern.
  2. Überprüfen Sie, ob der ShareFile-Server für die FTP-Kommunikation und FTPS aktiviert ist. Im Idealfall erlauben ShareFile-Administratoren, dass ein Benutzerkonto für die FTP-Kommunikation geöffnet werden kann. Manchmal ist jedoch nur die FTPS-Kommunikation erlaubt.

    Ein Benutzer mit Administratorrechten kann diese Einstellung überprüfen und aktivieren. Dies erfolgt durch Klicken auf Settings, Admin Settings, Advanced Preferencesund dann auf Enable ShareFile Tools. In External Apps, FTP Access muss das Kontrollkästchen Enable ausgewählt sein.

    Bild des aktivierten ShareFile-Kontrollkästchens

  3. Erstellen Sie einen freigegebenen Ordner, der dann vom FTP-Client als Verzeichnis für den Dateiupload verwendet wird. Klicken Sie auf Home, Folders und dann auf Personal Folders.

  4. Klicken Sie ganz rechts auf das Pluszeichen (+), klicken Sie auf Create Folder und geben Sie einen Namen für den Ordner ein.

    Bild des Dialogfelds für den freigegebenen ShareFile-Ordner

  5. Wählen Sie in der XenMobile Server-CLI unter Main Menu die Option Troubleshooting > Support Bundle. Wählen Sie dann unter Support Bundle Menu die Option Generate Support Bundle.

    Abbildung der Befehlszeilenoptionen

    Hinweis:

    Wenn bereits ein Supportpaket vorhanden ist, geben Sie bei entsprechender Aufforderung y ein, um das Paket zu überschreiben.

  6. Laden Sie das Supportpaket auf den FTP-Server hoch:

    a. Wählen Sie Upload Support Bundle by using FTP.

    b. Wenn Sie aufgefordert werden, einen Remotehost einzugeben (Enter remote Host), geben Sie Ihren FTP-Servenamen ein. Wenn ShareFile als FTP-Server verwendet wird, geben Sie Ihren Firmennamen ein, gefolgt vom Namen der ShareFile-FTP-Site. Beispiel: citrix.sharefileftp.com.

    c. Wenn Sie aufgefordert werden, den Remotebenutzernamen einzugeben (Enter remote user name), geben Sie die alphanumerische Benutzer-ID ein.

    d. Wenn Sie aufgefordert werden, ein Remotekennwort einzugeben (Enter remote user password), geben Sie Ihr Kennwort ein.

    e. Wenn Sie aufgefordert werden, ein Remoteverzeichnis einzugeben (Enter remote directory), geben Sie den Namen des in ShareFile erstellten freigegebenen Ordners ein und drücken Sie die Eingabetaste.

    Abbildung der FTP-Uploadbefehle

Sie sehen dann das hochgeladene Supportpaket im freigegebenen Ordner, den Sie in ShareFile erstellt haben.

Abbildung der FTP-Uploadbefehle

Weitere Informationen zu ShareFile-FTP finden Sie in diesem Citrix Support Knowledge Center-Artikel.

Speicherplatzüberprüfung

Sie können den Systemspeicher wie folgt in der CLI überprüfen:

  1. Wählen Sie unter “Main Menu” die Option System Menu.
  2. Wählen Sie unter System Menu die Option Display System Disk Usage.

    Die Dateisysteminformationen werden angezeigt.

    Bild der Speicherplatzergebnisse